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Pilotprojekt: Flüchtlinge und Migranten lernen Kampfsport – Bürger sollen keine Selbstverteidigungskurse besuchen

Geht es nach dem Innenminister Baden-Württembergs Strobl CDU, dann sollen Bürger keine Selbstverteidigungskurse besuchen (Symbolbild)

Geht es nach dem Innenminister Baden-Württembergs Strobl CDU, dann sollen Bürger keine Selbstverteidigungskurse besuchen (Symbolbild)

Der Ju-Jitsu Verband Sachsen-Anhalt befasst sich seit langer Zeit mit dem Thema Integration und öffnet laut seiner eigenen Aussage Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten die Türen. Gemeinsam mit Partnern und dem Bund als Finanzier im Rücken, will man sich verstärkt um Integration kümmern.

Kampfsport zu betreiben ist eine gute Sache. Stärkt es nicht nur Körper sondern auch den Geist. In Zeiten, wo Jugendliche vorm PC sitzend aufquellen wie Pfannkuchen, eine lobenswerte Idee. Man bekommt allerdings den Eindruck, dass die vielerorts nur sehr schleppend vorangehende Integration nun über Sport versucht werden soll.

Interessant die Aussage von Thomas Strobl, CDU und Innenminister von Baden-Württemberg der im November letzten Jahres sagte:

„Er wolle daran arbeiten, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Die Polizei leiste eine hervorragende Arbeit. Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, sich zu bewaffnen. Er rate generell dringend ab, sich in Selbstverteidigung zu üben!“.

Warum sollen Migrantinnen und Migranten auf Kosten der Steuerzahler in Kampfsporttechniken geschult werden, während man dem einheimischen Wählervolk abrät Selbstverteidigungskurse zu besuchen?

Verdrehte Logik?

Das dabei der Ju-Jitsu Verband eigene Ziele verfolgt, liegt auf der Hand. Denn dieses Projekt wird aufgrund eines Bundestagsbeschlusses im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ vom Bundesministerium des Innern gefördert. Auch die KKH konnte als Projektpartner für die Plattform „edju“ gewonnen werden. Am Ende erwartet man jede Menge neue Mitglieder in den angeschlossenen Vereinen.

Der Verband legt viel Wert auf gemeinsames Trainieren, sowie Erfolge und Motivation in einer von Respekt, Toleranz und Wertschätzung geprägten Atmosphäre zu schaffen, so heisst es im Internet.

Das Integrationsprojekt der Deutschen Gesellschaft e. V. und dem Kurdistan Kultur- und Hilfsverein e. V. wird durch den Verband Ju-Jitsu Sachsen-Anhalt e. V. umgesetzt. Zunächst werden Multiplikatoren bzw Lotsen benötigt. Dieses Angebot richtet sich an Trainer und Vereinsvorstände. Man will die Teilnehmer mit Workshops ans Thema heranführen. Dabei geht es bspw. um interkulturelle Kompetenz. Auch rechtliche und politische Fragen, sowie Fragen im Umgang mit Konflikten sollen erörtert werden.

Ziel ist es ebenfalls eine Lernplattform für alle Vereine anzubieten. Hier werden dann bspw. Tipps gegeben, wie man mit Vereinsmitgliedern umgehen kann, die sich ablehnend oder rassistisch äußern.

Der Ju Jitsu Verband Sachsen-Anhalt schreibt dazu auf seiner Internetseite:

Das hohe Integrationspotenzial der Kampfsportarten zeigt sich in einer weltweit verbreiteten gleichen Ausübung dieser Disziplinen, einer oftmals gleichen Bezeichnung der einzelnen Übungen und einer, auf den fernöstlichen Werten des Kampfsports beruhenden Streitkultur. Diese Werte und Inhalte können eine Brücke bauen zu Menschen die zu uns aus anderen Ländern oder auch anderen Kulturen kommen.

Wie soll das nun in der Praxis aussehen?

Schauen wir uns zum Beispiel die eher problematischen Migranten aus Afrika an. Diese treten auch gegenüber der Polizei sehr aggressiv auf. In den JVAs kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten mit dem Personal. Geht es um Strassengewalt, dann ist diese Gruppe immer wieder beteiligt. Die Pressemeldungen sprechen für sich. Kommt es zu Konflikten, sind sehr schnell 100 Personen zusammengetrommelt wie man aktuell in Hamburg sehen konnte. Beamte werden angegriffen, beleidigt, bespuckt und als Nazis beschimpft.

Ein Beamter der anonym bleiben möchte sagte: „Die Hemmschwelle und das hohe Gewaltpotential ist erschreckend.“

Und nun wird der Steuerzahler die Kampfsportausbildung dieser Migranten bezahlen? Einige wird es vielleicht besänftigen. Andere werden es zur Verbesserung ihrer Kampftechniken nutzen. Das nun beginnende Pilotprojekt wird mit hoher Sicherheit erfolgreich sein. Somit ist mit einer flächendeckenden Ausdehnung auf alle Bundesländer zumindest einmal zu rechnen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass bereits polizeilich in Erscheinung getretene Täter von der Teilnahme ausgeschlossen bleiben. Ob sich Kriminelle durch Verbesserung in Kampfsporttechniken besser in die Gesellschaft integrieren lassen, ist höchst unsicher. Ob diese dann unsere Werte respektieren bleibt fraglich. Wer Bürger, Rettungskräfte, Polizisten und Polizistinnen anspuckt, angreift, verletzt, sollte sich nicht auf Kosten der Steuerzahler kampftechnisch verbessern können.

Bei allem notwendigen Integrationswillen: Wer unsere Sprache lernt, einem Job nachgeht und nicht polizeilich auffällig ist, dem wird ein solches Training sicherlich viel bringen. Für alle Anderen sollte diese Tür verschlossen bleiben.

 

 

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